Herstellung des Kalten Hundes
Unsere “Kalten Hunde” stellen wir stets mit größter Sorgfalt her und verwenden dafür hochwertige Produkte. Grundsätzlich ist in jeder Köstlichkeit ausschließlich brauner Rohrzucker und ungehärtetes Kokosfett enthalten. Milch verwenden wir nur aus Bio-Produktion. Um ein Zeichen für artgerechte Tierhaltung zu setzen, kommen in unsere Schokoladenköter nur Eier aus Freilandhaltung.

Kalter Hund classic
Classic und Weiss

Unser Klassiker

Unsere Spezialitäten

Weiß

Zum Geburtstag

Wo kommt eigentlich der “kalte Hund“ her?

Die Geschichte lässt sich bis Anfang der 50er Jahren zurückführen. Nach Jahren der Entbehrung von kulinarischen Köstlichkeiten hatte die Bevölkerung endlich wieder die Möglichkeit, Fisch, Fleisch, Milch und auch Butter (ab 1948 wurde die Butterration von 26g pro Woche und Kopf aufgehoben) zu erwerben. Die zu dieser Zeit noch sehr erfinderischen Hausfrauen suchten nach Gerichten, die leicht und preiswert herzustellen waren und die vor allem satt machten.

Gewichtsprobleme gab es zu dieser Zeit kaum und somit wurde reichhaltige Kost für nahezu unbedenklich gehalten. Buttercremetorte, die Currywurst und eben auch der kalte Hund wurden geboren. Eine fetthaltige Kakaomischung aus Kokosfett, Zucker, Eiern und Kakao ließ sich ohne Probleme und sehr schnell herstellen, das ganze mit Keksen in eine Backform gebracht führte zu eine Art Kekskuchen, der nicht gebacken, sondern kalt gestellt werden musste.

Da die Backform aussah wie ein “Grubenhunt” (ein offener Förderwagen aus dem Bergbau) wurde in einigen Regionen der Kekskuchen schlicht “kalter Hund” genannt. In anderen Regionen entstanden Bezeichnungen und Abwandlungen der Kakaospezialität wie z.B. der “Lukullus”, wahrscheinlich nach dem römischen Feldherrn und Konsul Lucius Lucinius Lucullus (117 v.Chr. – 56 v.Chr.) der vor allem durch seine üppigen und “lukullischen” Gastmahle berühmt war.

“Wandsbeker Speck” wird er im nördlichen Deutschland genannt. “Kalte Schnauze”, “Tote Oma” oder “Schwarzer Peter” und “Zebrakuchen” sind ebenfalls phantasievolle Bezeichnungen für diesen Kuchen. Der Name “Kellerkuchen” rührt wohl aus der Tatsache her, dass er nach der Herstellung in den kühlen Keller gestellt wurde und dort “kalt gebacken” wurde. Kühlschränke gab es in den 50er Jahren noch nicht überall.

Egal unter welchem Namen und welcher Rezeptur er hergestellt ist, eines ist deutschlandweit sicher – er ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt und bekannt und eine unsterbliche Köstlichkeit, die aus keiner Geburtstagsfeier wegzudenken ist.